
Bilder sind weit mehr als bloße Illustrationen – sie sind Werkzeuge des Denkens, Erforschens und Vermittelns. Dieses interdisziplinäre Seminar verknüpft Biologie, Kunstpraxis und Kunstdidaktik: Es beleuchtet das Zeichnen als epistemische Methode zur Erkenntnisgewinnung sowie als didaktisches Instrument zur Visualisierung komplexer fachwissenschaftlicher Zusammenhänge. Studierende beider Fachrichtungen treten in einen praxisorientierten Dialog über Beobachtung, Übersetzungsprozesse und zeitgemäße Formate der visuellen Wissensvermittlung.
Thematische Schwerpunkte und Ziele
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Interdisziplinäre Schnittstellen: Naturwissenschaftliche Forschung und künstlerische Verfahren im wechselseitigen Diskurs – vom historischen Herbarium bis zu modernen Modell- und Diagrammwelten.
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Zeichnen als Erkenntnis- und Vermittlungsmethode: Schulung der forschenden Beobachtung; Erprobung grafischer Zugänge als kognitives Werkzeug für Analyse und Verstehen.
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Kunstdidaktische Transformation: Übertragung komplexer Fachinhalte in visuelle Repräsentationsformen (z. B. Sketchnoting, Rich Pictures, narrative Diagramme); Erschließen neuer Vermittlungsräume für Schule, Hochschule und Wissenschaftskommunikation.
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Reflexion von Bildkompetenz: Kritische Auseinandersetzung mit Konstruktion, Lesbarkeit, Deutung und Objektivitätsansprüchen wissenschaftlicher Bilder.
- Dozent*in: Monika Miller
- Dozent*in: Steffen Schaal