Konstantin der Große ist einer der Männer, die durch ihr Wirken enorme Veränderungen entweder selbst herbeigeführt oder doch angestoßen haben. Er steht für viele vielleicht sogar ausschließlich für den Umschwung weg von der heidnischen Vielgötterei hin zum Monotheismus christlicher Prägung. Dabei ist er aber weder derjenige, der das Christentum zur Staatreligion erhob, noch jemand, der im Machtkampf irgendwelche Skrupel an den Tag legte.

Wir werden in diesem Seminar uns nach einem kurzen Abschnitt zu den Quellen der Antike mit den historischen Bedingungen befassen, die Konstantin vorfand („Tetrarchie“ – Viererherrschaft) und dann den Weg beurteilend nachvollziehen, auf dem er schließlich zur Alleinherrschaft gelangte. Hierbei spielen ganz unterschiedliche Aspekte eine Rolle, wie: Gesellschaft, Politik, Militär, Religion etc.

Die interessierten Mitglieder dieses Seminars können an der Exkursion nach Trier (Hof des Konstantin) von 19.-23.6. teilnehmen, die zusammen mit Dr. Holger Dietrich durchgeführt wird. Wer das gerne möchte, melde sich bitte so bald als möglich bei Herrn Dr. Dietrich. Am Montag, 1.4., um 14 Uhr findet eine Vorbesprechung statt. Weitere Hinweise auf der Homepage unter Aktuelles.

 

Literaturauswahl: Klaus Rosen, Konstantin der Große, Stuttgart 2013; Hartwin Brandt, Konstantin der Große, München 2011; Karen Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 3. bibliogr. aktualisierte Aufl., Darmstadt 2010; Alexander Demandt, Landesausstellung Konstantin der Große, Trier 2007; Elisabeth Herrmann-Otto, Konstantin der Große, Darmstadt 2007 (= Gestalten der Antike) und zahlreiche weitere Titel.